35 Jahre JHG Magdeburg

Johanniter Hilfsgemeinschaft feiert Jubiläum

Andacht und Gedenken

Mit einer Andacht und einem stillen Gedenken an den kürzlich verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Bernd Musil begann die Festveranstaltung der JHG Magdeburg im Gemeinderaum der St. Briccius-Gemeinde. Bernd Musils  unermüdlicher Einsatz hatte die Arbeit der JHG über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt, gemeinsam mit vielen engagierten Ehrenamtlichen koordinierte er die Arbeit der JHG  bis 2013. Einige von ihnen sind bis heute aktiv, darunter auch der langjährige Schatzmeister Ingo Boese..

Seit der Gründung im Jahr 1990 und mit Unterstützung der JHG Bonn konnten zahlreiche Hilfsprojekte initiiert und verlässlich fortgeführt werden. 

Generationswechsel im Vorstand

Von 2013 an stand Andreas Volkmann an der Spitze der JHG. Im Rahmen des 35-jährigen Jubiläums wurde nun ein neuer Vorstand gewählt: Künftig übernimmt Johannes Trittel den Vorsitz und führt die Arbeit gemeinsam mit seinem Team fort.

Würdigung und geistlicher Auftrag

 

 

Die vielen Anwesenden im Gemeinderaum zeugten von der großen Verbundenheit mit der Hilfsgemeinschaft. Der Regierende Kommendator Carl-Albrecht Bartmer würdigte das kontinuierliche johanniterliche Engagement und den gelebten Dienst am Nächsten.

 


Katrin von Gierke, Beauftragte der Johanniter-Hilfsgemeinschaften des Ordens, erinnerte an den Leitgedanken: „Dem Schwachen hilf, treu zu sein.“ Sie verdeutlichte, dass dieser Auftrag sowohl die Stärkung der eigenen Gemeinschaft – etwa bei Einkehrtagen in Niederweisel – als auch die konkrete Hilfe für Bedürftige umfasst. Zugleich spannte sie den Bogen von der kürzlich begangenen 75-Jahr-Feier in Hannover über bundesweite Projekte bis hin zu zukünftigen Herausforderungen, insbesondere im Spannungsfeld von Familie, Beruf und Ehrenamt.

35 Jahre gelebte Hilfe

In dankbaren Rückblicken wurde die Vielfalt der Projekte der vergangenen 35 Jahre sichtbar: die kontinuierliche Rumänienhilfe, insbesondere die Unterstützung eines Klosters in Văratec, die Förderung des „Rauhen Hauses“ in Halberstadt sowie die Hilfe während der Flutkatastrophe 2013.

 

Ebenso prägend war die langjährige Flüchtlingshilfe in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfall-Hilfe. Hinzu kommen Initiativen wie Vorleseprojekte in Kindertagesstätten, das Adventkranz-Binden für Einrichtungen der JUH sowie die Unterstützung von „Mission Siret“ im Rahmen der Ukrainehilfe. Hier konnten u.a. mehrere hundert Weihnachtspäckchen, Kerzenreste  und medizinisches Material bereitgestellt werden.


Dank und Ausblick

Die Auszeichnung besonders engagierter Mitglieder mit Urkunde und Nadel der Johanniter-Hilfsgemeinschaften bildete den feierlichen Abschluss des Abends.

In großer Einmütigkeit wurde deutlich: Die vergangenen 35 Jahre waren geprägt von verlässlichem Engagement und gelebter Nächstenliebe. Zugleich ist dies Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen – mit dem Ziel, auch künftig Not zu lindern und Hoffnung zu schenken, vor Ort und darüber hinaus.

Der neu gewählte Vorstand - hier mit der Ordensbeauftragten für die JHG Katrin v. Gierke (links) sowie der JHG-Beauftragten der Genossenschaft Christine Sobczyk und dem Regierenden Kommendator Carl-Albrecht Bartmer (rechts) - führt die JHG Magdeburg in die kommenden Jahre. (Fotos: JHG Magdeburg)

Impressionen vom Jubiläum